Phishing erkennen: fünf Signale
Du musst keine Mail technisch analysieren. Diese fünf Signale reichen im Alltag – und Du prüfst sie in Sekunden.
Der Absendername ist keine Identität
Der angezeigte Name ist frei wählbar – etwa so verbindlich wie der Absender auf einem Briefumschlag. Was zählt, ist die Domain dahinter. Lies sie von rechts nach links:
<billing@swisscom.rechnung-ch.info> → gehört zu rechnung-ch.info · echt wäre swisscom.ch
Der Link zeigt woanders hin
Fahre mit der Maus über den Link, ohne zu klicken – unten links erscheint das echte Ziel. Auf dem Handy: lange auf den Link tippen, bis die Vorschau aufgeht.
Dringlichkeit ist Methode, nicht Zufall
«Innerhalb von 24 Stunden», «Konto wird gesperrt», «letzte Mahnung». Zeitdruck schaltet das Nachdenken aus – genau dafür ist er da. Seriöse Anbieter sperren nichts über Nacht, und keine Bank fragt per Mail nach Zugangsdaten.
Verschwiegenheit ist immer ein Alarmsignal
Betreff: Kurze Bitte – vertraulich
Bin gerade in einer Sitzung, bitte nicht anrufen. Können Sie heute noch eine Zahlung von CHF 12'400 auslösen? Details folgen. Bitte vorerst niemandem davon erzählen – es geht um eine Übernahme.
Danke, T.B.
Kein echter Vorgesetzter verlangt eine Zahlung unter Ausschluss der üblichen Wege. Diese Masche heisst CEO-Betrug – sie funktioniert, weil sie Hierarchie und Hilfsbereitschaft ausnutzt. Beachte auch die Domain: .co statt .ch.
Der Anhang, den Du nicht erwartet hast
Eine Rechnung, die Du nicht bestellt hast, ist keine Rechnung. Besonders heikel sind diese Dateitypen – und jede Office-Datei, die nach dem Öffnen «Inhalt aktivieren» verlangt:
Über einen zweiten, bekannten Weg prüfen
Wenn etwas unsicher wirkt – egal wie echt es aussieht:
- Ruf die Nummer an, die Du schon hast – nie die aus der Mail.
- Tipp die Adresse der Bank selbst ein, statt zu klicken.
- Frag die Kollegin im Büro nebenan, ob die Mail wirklich von ihr stammt.
Zwei Minuten Aufwand – und fast jeder dieser Angriffe läuft ins Leere.
Phishing erkennen: fünf Signale
Du musst keine Mail technisch analysieren. Diese fünf Signale reichen im Alltag – und Du prüfst sie in Sekunden.
Der Absendername ist keine Identität
Der angezeigte Name ist frei wählbar – etwa so verbindlich wie der Absender auf einem Briefumschlag. Was zählt, ist die Domain dahinter. Lies sie von rechts nach links:
<billing@swisscom.rechnung-ch.info> → gehört zu rechnung-ch.info · echt wäre swisscom.ch
Der Link zeigt woanders hin
Fahre mit der Maus über den Link, ohne zu klicken – unten links erscheint das echte Ziel. Auf dem Handy: lange auf den Link tippen, bis die Vorschau aufgeht.
Dringlichkeit ist Methode, nicht Zufall
«Innerhalb von 24 Stunden», «Konto wird gesperrt», «letzte Mahnung». Zeitdruck schaltet das Nachdenken aus – genau dafür ist er da. Seriöse Anbieter sperren nichts über Nacht, und keine Bank fragt per Mail nach Zugangsdaten.
Verschwiegenheit ist immer ein Alarmsignal
Betreff: Kurze Bitte – vertraulich
Bin gerade in einer Sitzung, bitte nicht anrufen. Können Sie heute noch eine Zahlung von CHF 12'400 auslösen? Details folgen. Bitte vorerst niemandem davon erzählen – es geht um eine Übernahme.
Danke, T.B.
Kein echter Vorgesetzter verlangt eine Zahlung unter Ausschluss der üblichen Wege. Diese Masche heisst CEO-Betrug – sie funktioniert, weil sie Hierarchie und Hilfsbereitschaft ausnutzt. Beachte auch die Domain: .co statt .ch.
Der Anhang, den Du nicht erwartet hast
Eine Rechnung, die Du nicht bestellt hast, ist keine Rechnung. Besonders heikel sind diese Dateitypen – und jede Office-Datei, die nach dem Öffnen «Inhalt aktivieren» verlangt:
Über einen zweiten, bekannten Weg prüfen
Wenn etwas unsicher wirkt – egal wie echt es aussieht:
- Ruf die Nummer an, die Du schon hast – nie die aus der Mail.
- Tipp die Adresse der Bank selbst ein, statt zu klicken.
- Frag die Kollegin im Büro nebenan, ob die Mail wirklich von ihr stammt.
Zwei Minuten Aufwand – und fast jeder dieser Angriffe läuft ins Leere.
Momentan sind keine Kommentare vorhanden.